Pupping liegt im Eferdinger Becken des Hausruckviertels, südwestlich der Donau, die hier auf etwa 270 Metern Höhe fließt. Im Nordwesten steigt das Gelände auf bis zu 400 Meter an, während die Gemeinde sich über sechs Kilometer von Nord nach Süd und sechs Kilometer von West nach Ost erstreckt. Rund zwei Drittel der Fläche werden landwirtschaftlich genutzt, vor allem für Gemüseanbau, während Wälder etwa ein Sechstel ausmachen und die Donau selbst zwölf Prozent einnimmt.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Pupping im 11. Jahrhundert als „Puppinga“, als Ort, an dem Bischof Wolfgang von Regensburg 994 in einer Kapelle starb. Ursprünglich bayerisch, gehörte der Ort später zu Österreich und wurde schließlich dem Land ob der Enns zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege und im Zweiten Weltkrieg war Pupping von Besatzungen betroffen, darunter ein großes Kriegsgefangenenlager mit über 15 Holzbaracken, dessen Kommandantur im örtlichen Franziskanerkloster untergebracht war.
Die Gemeinde prägen historische Bauwerke wie die Klosterkirche Pupping, die an der Stelle der früheren Othmar-Kapelle steht, in der Wolfgang starb. Das Shalomkloster dient heute als Begegnungsstätte, während die St.-Wolfgang-Kapelle in Brandstatt an die Ankunft des Bischofs erinnert. Wirtschaftlich dominiert der Gemüseanbau, unterstützt durch einen großen Biobetrieb und die Nähe zu einem regionalen Verarbeitungsbetrieb. Verkehrlich erschlossen ist Pupping durch die B 130, die Aschacher Bahn und eine Schiffsanlegestelle an der Donau.