Scharten liegt im oberösterreichischen Hausruckviertel, eingebettet in eine sanfte Hügellandschaft des Voralpengebiets. Die Gemeinde erstreckt sich über etwa sieben Kilometer von Nord nach Süd und fünf Kilometer von West nach Ost, wobei der höchste Punkt, der Roithner Kogl, 448 Meter erreicht. Nur etwa elf Prozent des Gemeindegebiets sind bewaldet, während drei Viertel landwirtschaftlich genutzt werden, vor allem für Obstbau.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Scharten zwischen 1225 und 1240, als es noch zum Herzogtum Bayern gehörte. Später wurde es Teil des Herzogtums Österreich und später des Fürstentums Österreich ob der Enns. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt, und nach dem Anschluss an das Deutsche Reich gehörte er zum „Gau Oberdonau“. Seit 1945 ist Scharten wieder Teil Oberösterreichs.
Bekannt ist Scharten vor allem für seine Obstkultur, die sich in den jährlichen Kirschblütenradrennen und -wanderungen widerspiegelt. Die katholische Wallfahrtskirche Mariä Geburt mit ihrer gekrönten Marienstatue und die evangelische Toleranzkirche zeugen von der religiösen Vielfalt. Der Naturpark Obst-Hügel-Land, den Scharten mit St. Marienkirchen an der Polsenz teilt, lockt mit blühenden Obstplantagen. Persönlichkeiten wie der Bankmanager Gerhard Ortner oder der Maler Franz Weiß prägen das Bild der Gemeinde.