Randa liegt im deutschsprachigen Teil des Kantons Wallis, eingebettet im Mattertal zwischen Visp und Zermatt. Die Matter Vispa durchfließt das Tal, während der Dom als höchster Punkt der Gemeinde mit über vier Kilometern Höhe aufragt. Der tiefste Punkt befindet sich an der Grenze zu St. Niklaus. Einige Weiler gehören ebenfalls zur Gemeinde.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Randa im frühen 14. Jahrhundert, doch der Name könnte auf ein vordeutsches Wort für Rand oder Grenze zurückgehen. Lange Zeit war der Ort Teil größerer Verwaltungseinheiten wie dem Meiertum Naters. Erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurde Randa eine eigenständige Gemeinde. Das Bergdorf wurde wiederholt von Naturkatastrophen getroffen, darunter mehrere zerstörerische Lawinen und schließlich ein gewaltiger Bergsturz im Jahr 1991, der große Teile des Weilers Lerch unter sich begrub und die Infrastruktur schwer beschädigte.
Die barocke Kirche von Randa stammt aus dem frühen 18. Jahrhundert und wurde später mit Wandmalereien ausgestattet. Der Schutzpatron der Pfarrei ist der heilige Sebastian, dessen Gedenktag als Ortsfeiertag begangen wird. Die Umgebung bietet zahlreiche Möglichkeiten für Bergsportler, darunter Kletterrouten, Wanderwege wie der Weisshornweg und hochalpine Hütten. Der Ort ist zudem bekannt für die Charles Kuonen Hängebrücke, eine der längsten ihrer Art in den Alpen.