Ribadeo liegt im Norden Galiciens am Golf von Biskaya, wo der Fluss Eo die Grenze zu Asturien bildet. Das Gemeindegebiet erstreckt sich über ein etwa zehn Kilometer langes Quadrat, das im Norden an die kantabrische See grenzt. Im Osten reicht es bis zum Mündungsgebiet des gleichnamigen Flusses, gegenüber liegt die asturische Stadt Castropol. Im Westen und Süden schließen sich die galicischen Gemeinden Barreiros und Trabada an. Der höchste Punkt der Gemeinde ist der Mondigo mit über fünfhundert Metern Höhe.
Die Stadt hat eine lange Geschichte als Handels- und Hafenort, der durch seine Lage am Eo geprägt wurde. Die erste Erwähnung Ribadeos stammt aus dem Mittelalter, als der Ort als wichtiger Umschlagplatz für Waren zwischen Galicien und Asturien diente. Über Jahrhunderte hinweg lebte die Bevölkerung vor allem vom Handel, der Fischerei und der Schifffahrt.
Heute ist Ribadeo bekannt für seine malerische Küstenlandschaft und den historischen Hafen. Die Stadt beherbergt den kleinen Flugplatz Villaframil, der vor allem für Sportflieger genutzt wird. Einer der bekanntesten Söhne der Stadt ist der Bischof Antonio José Valín Valdés, der in Tui-Vigo wirkt.