Rosegg liegt im westlichen Rosental, wo die Drau eine weite Schleife zieht und ein Wasserkraftwerk mit langem Kanal das Landschaftsbild prägt. Das Gemeindegebiet erstreckt sich zwischen 477 und 600 Metern Höhe und ist in drei Katastralgemeinden unterteilt, darunter die namensgebende Ortschaft selbst.
Erste Spuren menschlicher Besiedlung finden sich aus der Hallstattzeit, doch der Ort wurde erstmals im frühen Mittelalter als Ras erwähnt. Später entstand hier eine Burg, die zum Sitz eines Adelsgeschlechts wurde, bis sie im 18. Jahrhundert einem barocken Schloss wich. Kriege und Naturkatastrophen hinterließen ihre Spuren, doch die Herrschaft blieb lange in den Händen bedeutender Familien.
Heute prägen das Schloss mit seinem Irrgarten und der Tierpark die Gemeinde, während das hallstattzeitliche Gräberfeld von Frög an die frühe Vergangenheit erinnert. Regelmäßige Brauchtumsveranstaltungen und eine slowenische Kulturgruppe beleben das Dorfleben.