Wernberg liegt im Bezirk Villach-Land in Kärnten, nahe der Drau und am nordwestlichen Rand des gemischtsprachigen Gebiets. Die Gemeinde erstreckt sich über eine Landschaft, die von sanften Hügeln und dem Mittagskogel geprägt ist. Nachbarorte sind unter anderem Villach, Velden und Rosegg.
Erste Spuren einer Besiedlung reichen bis in die Antike zurück, wie Funde römischer Reliefs und Bauten belegen. Die Burg Sternberg wurde um 1170/1180 erstmals urkundlich erwähnt, Wernberg selbst taucht 1227 in einer Urkunde auf, die den Abriss einer Draubrücke und die Übergabe des Schlosses Wernberg an das Bistum Bamberg festhält. Im 19. Jahrhundert formierte sich die Gemeinde aus mehreren Katastralgemeinden, wobei es später zu Gebietskorrekturen kam.
Die Gemeinde besticht durch ihre historischen Bauwerke wie Schloss Wernberg, die Burgruine Sternberg und die Pfarrkirche Damtschach. Das Wernberger Kreuz, eine Bildsäule aus dem 16. Jahrhundert, markiert einstige Landesgrenzen und zeigt Reliefs aus dem Leben Jesu. Sportlich ist der Ort mit einem Freibad und einem Fußballverein vertreten. Persönlichkeiten wie der Maler Simon Quendler oder der Pädagoge Reginald Vospernik haben hier ihre Wurzeln.