Rosenheim liegt im Alpenvorland am Zusammenfluss von Mangfall und Inn, wo sich das Inntal weitet. Die Stadt erhebt sich auf 446 Metern Höhe und ist von sanften Hügeln des Chiemgaus im Nordosten und den Ausläufern der Chiemgauer Alpen im Südosten umgeben. Als drittgrößte Stadt Oberbayerns zählt sie über 65.000 Einwohner und bildet zugleich den Verwaltungssitz des gleichnamigen Landkreises.
Schon die Römer nutzten die strategische Lage an der Kreuzung wichtiger Handelswege und errichteten hier die Militärstation Pons Aeni. Im Mittelalter entwickelte sich Rosenheim zu einem bedeutenden Markt- und Umschlagplatz, besonders für den Warentransport auf dem Inn. Nach einem wirtschaftlichen Niedergang im 17. Jahrhundert erlebte die Stadt im 19. Jahrhundert eine neue Blütezeit, als sie zum Standort einer Saline und später zu einem wichtigen Eisenbahnknotenpunkt wurde.
Heute prägen historische Bauwerke wie die Burg Rosenheim auf dem Schlossberg das Stadtbild. Die Verbindung von Tradition und Moderne zeigt sich in der Umnutzung alter Bahnanlagen, etwa als Rathaus oder Ausstellungszentrum. Die Umgebung mit Seen wie dem Chiemsee und Bergen wie dem Wendelstein bietet vielfältige Freizeitmöglichkeiten. Regelmäßige Feste und das lebendige Kulturangebot spiegeln die lebendige Atmosphäre der Stadt wider.