Saint-Cloud liegt im Westen von Paris, direkt an der linken Uferseite der Seine, gegenüber dem Bois de Boulogne. Die Stadt erstreckt sich über hügeliges Gelände, das sich sanft zur Flussniederung hinabsenkt. Mit Höhenlagen zwischen 28 und 164 Metern über dem Meeresspiegel ist sie eine der höher gelegenen Gemeinden der Region. Sie grenzt im Norden an Suresnes, im Westen an Rueil-Malmaison sowie Garches und Marnes-la-Coquette und im Süden an Sèvres und Ville-d’Avray.
Die Ursprünge von Saint-Cloud reichen weit zurück, doch ihre heutige Bekanntheit verdankt sie vor allem dem weitläufigen Park, der auf ihrem Gebiet liegt. Die Stadt entwickelte sich als wohlhabende Wohngegend am Rande der französischen Hauptstadt und profitierte von ihrer verkehrsgünstigen Lage. Historisch bedeutsam wurde sie durch den Bau der ersten französischen Autobahn, der heutigen A13, die hier beginnt und Paris mit der Normandie verbindet. Der Bau dieser Straße war mit Eingriffen in die Landschaft verbunden, darunter die Umgestaltung des Pont de Saint-Cloud.
Heute ist Saint-Cloud vor allem für seinen großen Park bekannt, der zu den bedeutendsten historischen Gärten der Region zählt. Die Stadt selbst besticht durch ihre hügelige Topografie, die zahlreiche Treppen und sogar Rolltreppen erforderlich macht. Die A13, die hier ihren Ausgang nimmt, ist ein prägendes Element des städtischen Verkehrsnetzes. Daneben verbindet ein dichtes Netz aus Departementsstraßen die Gemeinde mit den umliegenden Orten. Die Nähe zu Paris und die gute Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz machen Saint-Cloud zu einem attraktiven Wohnort in der Banlieue.