Suresnes liegt westlich von Paris auf einem Hügel am linken Ufer der Seine, nur wenige Kilometer vom Bois de Boulogne entfernt. Die Stadt grenzt im Norden an Puteaux und Nanterre, im Osten an die französische Hauptstadt, im Süden an Saint-Cloud und im Westen an Rueil-Malmaison. Mit ihrer dichten Bebauung aus Hochhäusern und kleineren Wohnanlagen zählt sie zu den am stärksten besiedelten Orten Europas.
Die Geschichte des Ortes reicht bis zu einer keltischen Kultstätte am Mont Valérien zurück. Im 19. Jahrhundert wurde dort eine Festung errichtet, die während des Deutsch-Französischen Krieges umkämpft war. Später prägte die Automobilindustrie den Ort, insbesondere durch die Fabriken von Darracq und später Talbot-Lago. Im Zweiten Weltkrieg diente das Fort als Hinrichtungsstätte, bevor es 1960 zur Gedenkstätte für Widerstandskämpfer umgewidmet wurde. Auch ein US-amerikanisches Ehrenmal erinnert an Gefallene des Ersten Weltkriegs.
Heute ist Suresnes bekannt für sein Theater, das Théâtre Jean-Vilar, sowie für das Krankenhaus Hôpital Foch und die SKEMA Business School. Die Stadt pflegt Partnerschaften mit mehreren internationalen Städten, darunter Hann. Münden in Deutschland und Kragujevac in Serbien. Ein besonderes Kuriosum ist das Fort Mont Valérien, wo noch immer Brieftauben des Militärs für Einsätze trainiert werden.