Sceaux liegt etwa zehn Kilometer südwestlich von Paris auf einem Hügel im Département Hauts-de-Seine. Die Stadt ist durch eine Station der Nahverkehrslinie RER B mit dem Großraum Paris verbunden und grenzt an Fontenay-aux-Roses, Le Plessis-Robinson, Bourg-la-Reine und Antony.
Erstmals erwähnt wurde Sceaux im Jahr. Im 16. Jahrhundert zerstörte ein Stadtbrand Teile der Stadt und auch benachbarte Orte wie Bagneux. Später wurde Sceaux zu einem Zufluchtsort für exilrussische Intellektuelle nach dem Russischen Bürgerkrieg.
Bekannt ist Sceaux vor allem für seinen weitläufigen Park, der von André Le Nôtre gestaltet wurde und mit dem Schloss verbunden ist. Das heutige Schloss entstand 1856 im Stil des Neoklassizismus und beherbergt das Musée de l’Île-de-France. Die barocke Parkanlage umfasst den Pavillon d’Aurore mit einem Deckenfresko von Charles Le Brun und eine rekonstruierte Kaskade mit Skulpturen von Auguste Rodin. Die katholische Pfarrkirche Saint-Jean-Baptiste stammt aus dem 12. Jahrhundert.