Schondra liegt am Südhang der Rhön im Tal der Schondra, einem Fluss, der später in die Fränkische Saale mündet. Etwa 22 Kilometer nordwestlich der Kreisstadt Bad Kissingen gelegen, durchquert die Autobahn A 7 das Gemeindegebiet im Osten. Der Ort ist Teil des unterfränkischen Landkreises Bad Kissingen und gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Bad Brückenau.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Schondra im Jahr 812, als es im Besitz des Klosters Fulda war. Ab dem 15. Jahrhundert diente der Ort als Sitz eines Gerichts. Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurde die heutige Gemeinde 1978 gebildet, als die Orte Schönderling und Singenrain eingegliedert wurden.
Bekannt ist Schondra für seine katholische Pfarrei St. Anna und die Ruine der Burg Schildeck. Die Pfarrkirche St. Anna wurde 1953 neu erbaut, während die Burgruine auf eine mittelalterliche Vergangenheit verweist. In der Umgebung finden sich zudem vorzeitliche Ringwall-Anlagen und markante Naturdenkmäler wie die Hannesebuche bei Schönderling.