Schopfheim liegt eingebettet zwischen Schwarzwald und Dinkelberg im Wiesental, wo die Wiese als rechter Nebenfluss des Rheins fließt. Der Rohrenkopf im Ortsteil Gersbach erreicht als höchster Punkt des Stadtgebiets eine Höhe von 1173 Metern. Die Stadt zählt zu den größeren im Landkreis Lörrach und beherbergt mehrere Museen.
Die erste schriftliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 807, als ein freier Bauer namens Himini mit seinen Söhnen Güter in „Villa Scofheim“ dem Kloster St. Gallen schenkte. Im Mittelalter wechselte Schopfheim mehrfach die Herrschaft, von den Herren von Rötteln über die Markgrafen von Hachberg-Sausenberg bis zu den badischen Markgrafen. Nach dem Dreißigjährigen Krieg, der die Stadt fast entvölkerte, begann im 19. Jahrhundert die Industrialisierung entlang der Wiese.
Prägend für das Stadtbild sind die erhaltenen Teile der mittelalterlichen Befestigung sowie die Reste mittelalterlicher Burgen wie Burgholz und Steineck im Ortsteil Raitbach. Die Umgebung bietet markante Aussichtspunkte wie die Hohe Möhr und die Hohe Flum. Die Wiesentalbahn brachte 1862 den Anschluss an das Eisenbahnnetz, und 1971 führte die Tour de France durch die Stadt.