Schwarzach liegt im westlichsten Bundesland Österreichs, Vorarlberg, im Bezirk Bregenz südlich des Bodensees. Auf 433 Metern Höhe erstreckt sich die Gemeinde in einer von Wäldern geprägten Landschaft, wobei fast ein Drittel der Fläche bewaldet ist. Nur drei Nachbargemeinden grenzen an Schwarzach: die Marktgemeinde Wolfurt, die Gemeinde Bildstein und die Stadt Dornbirn.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Schwarzach im Jahr als „Swarzahe“ in einem Schreiben von Papst Innozenz IV., das die Besitzungen des Klosters Mehrerau bestätigte. Der Ort gehörte lange zum Niedergericht Hofsteig und wurde später durch Teilungen und Grenzverschiebungen zwischen Grafschaften geprägt. Nach wechselnder Herrschaft unter den Habsburgern kam Schwarzach schließlich zu Österreich. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Wetzsteinerzeugung zu einem wichtigen Wirtschaftszweig, während der Ort durch Straßenbauprojekte besser erschlossen wurde.
Heute prägen historische Bauwerke wie die Pfarrkirche und die Lourdeskapelle das Ortsbild. Die Bürgermusik, die Freiwillige Feuerwehr und der Bienenzuchtverein zeigen das lebendige Vereinsleben. Wirtschaftlich ist Schwarzach durch Betriebe wie den Orgelbauer Rieger und den Medienkonzern Russmedia geprägt. Die Anbindung an die Autobahn und die Bahnlinie Lindau–Bludenz verbessern die Verkehrsverbindungen, während die umliegenden Wälder und das ehemalige Heilbad Ingrüne mit seinen Schwefelquellen die natürliche Umgebung bereichern.