Šebířov liegt in den Vlašim-Hochflächen, etwa zwanzig Kilometer nordöstlich von Tábor und gut fünfzig Kilometer südöstlich der Hauptstadt Prag. Durch das Gemeindegebiet fließt die Blanice, während sich im Süden der Hügel Vinná hora bis auf 543 Meter erhebt. Rund vierhundert Menschen wohnen hier in einem Dutzend Ortsteilen.
Erstmals taucht der Ort 1318 in einer Urkunde auf, doch seine Geschichte reicht weiter zurück. Lange Zeit gehörte das Dorf den Grafen von Küenburg, bis es schließlich eine eigenständige Gemeinde wurde. Die ländliche Prägung blieb über Jahrhunderte erhalten, da weder Eisenbahn noch größere Straßen das Gebiet durchqueren.
Das Ortsbild bestimmt vor allem die Kirche des Heiligen Gallus, ein gotisches Bauwerk aus dem 14. Jahrhundert, das später im barocken Stil überformt wurde. Die umgebende Hügellandschaft und die ruhige Lage machen den Ort zu einem Rückzugsort abseits der Hauptverkehrswege.