Solymár liegt in der ungarischen Tiefebene, etwa dreizehn Kilometer nordwestlich von Budapest, umgeben von bewaldeten Hügeln. Die Großgemeinde grenzt an mehrere Nachbarorte wie Pilisszentiván, Nagykovácsi und Remeteszőlős und zählt zu den größeren Orten im Komitat Pest. Mit über zehntausend Einwohnern gehört ein kleiner Teil der Bevölkerung zur Minderheit der Ungarndeutschen.
Die erste schriftliche Erwähnung des Ortes stammt aus einer Zeit, als Solymár noch zum Bezirk Pomáz gehörte. Damals war es eine größere Siedlung mit zahlreichen Häusern und einer wachsenden Bevölkerung. Später entwickelte es sich zu einer eigenständigen Gemeinde im Komitat Pest-Pilis-Solt-Kiskun.
Besonders bekannt ist Solymár für seine historischen Bauwerke, darunter eine spätbarocke römisch-katholische Kirche aus dem 18. Jahrhundert. Auch eine Burgruine und ein Kalvarienberg auf dem Szél-hegy prägen das Ortsbild. Verschiedene Denkmäler und Quellen erinnern an die lokale Geschichte, während die Verkehrsanbindung durch eine Landstraße und Bahnverbindungen nach Budapest und Esztergom für gute Erreichbarkeit sorgt.