Sörup liegt im Herzen der Landschaft Angeln, eingebettet zwischen dem Winderatter See und dem Südensee. Die Gemeinde gehört zum Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein und ist als Erholungsort anerkannt. Ihr Gebiet ist Teil des Schleswig-Holsteinischen Hügellandes und zeichnet sich durch Endmoränen aus, die in der Weichselkaltzeit entstanden. Zu den Ortsteilen zählen unter anderem Barg, Flatzby und Löstrup.
Erstmals erwähnt wurde Sörup im Jahr als Dorf am See, doch seine Wurzeln reichen weiter zurück. Im Mittelalter gehörte der Ort zur Nieharde und war ein zentraler Kirchort. Die St.-Marien-Kirche, eine romanische Granitquaderkirche aus dem 12. Jahrhundert, zeugt von dieser Zeit. Später prägten Besitzungen des Schleswiger Domkapitels und des Klosters Mohrkirch die Gegend. Mit dem Bau der Eisenbahn 1881 und der Kreisbahn entwickelte sich Sörup zu einem wichtigen Bahnknoten in Angeln.
Besonders bekannt ist Sörup für seine historische St.-Marien-Kirche mit ihrem spätgotischen Turm. Im Ortsteil Winderatt lockt das Obstmuseum Pomarium Anglicum mit über 600 historischen Apfelsorten und einer großen Obstplantage. Sportlich ist der Ort durch den FC Sörup-Sterup vertreten, der in der Verbandsliga spielt. Regelmäßige Veranstaltungen wie das Johannifeuer am Südensee und Theaterbesuche aus Königsberg runden das kulturelle Angebot ab. Die Grauburg am Winderatter See, eine zerfallene Burg, verweist auf die mittelalterliche Vergangenheit.