Stárkov liegt in einem hügeligen Gebiet im Norden Tschechiens, wo die Flüsse Jívka und Dřevíč zusammenfließen. Die Stadt ist etwa dreizehn Kilometer von Náchod entfernt und wird von kleineren Orten wie Skalka und Vlásenka im Norden umgeben. Im Osten grenzt sie an Česká Metuje, während im Süden Zada und im Westen Jívka liegen.
Die erste Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 1321, als ein Bewohner namens Buchusius de Starkinstat genannt wurde. Ursprünglich gehörte Stárkov zu einer kleinen Burg namens Skály, die später zu einem Schloss umgebaut wurde. Im 16. Jahrhundert erhielt der Ort Stadtrechte und ein Wappen, doch nach dem Verlust wichtiger Privilegien im frühen 18. Jahrhundert verlor er vorübergehend seinen Stadtstatus. Im 19. Jahrhundert prägte der Steinkohlenbergbau die Wirtschaft, bis die Zechen wegen Wassereinbrüchen stillgelegt wurden.
Heute ist Stárkov vor allem für sein barockes Schloss aus dem 16. Jahrhundert bekannt, das später umgebaut wurde. Die Pfarrkirche St. Josef entstand an der Stelle einer älteren Kirche und wurde im 17. Jahrhundert erweitert. Auf dem Marktplatz steht eine Mariensäule, und ein historischer Kreuzweg führt durch die Umgebung. Persönlichkeiten wie der Maler Kurt W. Streubel stammen aus der Stadt, die seit 2007 wieder offiziell als Stadt gilt.