Hronov liegt im Tal der Metuje, umgeben von Gebirgszügen wie dem Heuscheuergebirge und dem Adlergebirge. Östlich grenzt es an Polen, während im Westen und Süden Nachbarorte wie Červený Kostelec und Velké Poříčí liegen. Ein Grenzübergang verbindet den Ortsteil Malá Čermná mit Czermna in Polen.
Die Stadt entstand vermutlich im 13. Jahrhundert und wurde erstmals im 14. Jahrhundert erwähnt. Ihr Name geht auf den Gründer Hron von Načerat zurück. Hronov war oft von Kriegen betroffen, etwa im Dreißigjährigen Krieg, als es niedergebrannt wurde. Erst 1870 erhielt es Stadtrechte und erlebte durch den Eisenbahnanschluss einen wirtschaftlichen Aufschwung.
Hronov ist bekannt für seine barocke Mariensäule und die gotische Pfarrkirche Allerheiligen, die nach dem Krieg barockisiert wurde. Das Geburtshaus des Schriftstellers Alois Jirásek ist heute ein Museum. Das Stadttheater entstand 1930 nach Plänen des Architekten Jindřich Freiwald. Persönlichkeiten wie Josef Čapek und Egon Hostovský prägten die Stadt.