Štědrá liegt im Tepler Hochland, umgeben von sanften Hügeln und durchzogen vom Borecký potok, der hier einen Teich speist. Südlich des Ortes erstreckt sich der Stausee Žlutice, während sich im Norden der Ptačí vrch erhebt. Nachbarorte wie Zbraslav im Südosten oder Lažany im Westen prägen die ländliche Umgebung. Die Bahnlinie von Rakovník nach Bečov nad Teplou führt in der Nähe vorbei und ändert hier ihre Richtung.
Die erste Erwähnung des Dorfes stammt aus dem Jahr 1239, als es Sitz eines Ritters namens Veit war. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte Štědrá mehrfach die Besitzer, darunter verschiedene Adelsgeschlechter und Klöster. Die Burgruine Štědrý hrádek erinnert an diese Zeit. Im 19. Jahrhundert beherbergte das Schloss Štědrá eine Freifrau, später folgten weitere private Eigentümer.
Heute prägen das barocke Schloss und die Burgruine Štědrý hrádek das Bild des Ortes. Die Kirche Mariä Wiegenfest, deren Ursprünge bis ins 14. Jahrhundert zurückreichen, wurde nach einem Brand im barocken Stil wiederaufgebaut. Auch die barocken Statuen der Heiligen Franz Xaver, Johannes von Nepomuk und Prokop sind sehenswert. Die Gemeinde besteht aus mehreren Ortsteilen, die einst selbstständig waren.