Straßkirchen liegt in Niederbayern, eingebettet in die sanften Hügel des Gäubodens und der Region Donau-Wald. Nur wenige Kilometer entfernt schlängelt sich die Donau vorbei, während das Pfarrdorf selbst als Zentrum der gleichnamigen Gemeinde dient. Die Landschaft ist geprägt von weiten Feldern und ruhigen Gewässern, die das Bild der Umgebung bestimmen.
Erstmals erwähnt wurde Straßkirchen im Mittelalter, als es unter der Herrschaft des Kurfürstentums Bayern stand. Lange gehörte der Ort zum Rentamt Straubing und teilte sich die Geschichte mit den umliegenden Hofmarken wie Schambach oder Paitzkofen. Durch die bayerischen Verwaltungsreformen erhielt die Gemeinde ihre heutige Gestalt, doch erst im 20. Jahrhundert wuchs sie durch Eingliederungen benachbarter Orte deutlich an.
Heute ist Straßkirchen bekannt für seine malerische Kirche und den historischen Gasthof am Kirchplatz. Ein weiteres Wahrzeichen ist das Schloss Schambach, das als eines der bedeutendsten Baudenkmäler gilt. Die Gemeinde verbindet ländliche Tradition mit moderner Infrastruktur, etwa durch den Bahnhof mit stündlichen Verbindungen nach Straubing oder Passau. Persönlichkeiten wie der Eishockeyspieler Willie Huber oder die Freestyle-Skierin Leonie Bachl-Staudinger zeigen die Vielfalt der hier lebenden Menschen.