Stromberg liegt im Südosten des Hunsrücks am Rand des Soonwalds und südlich des Binger Walds. Die Stadt ist durch den Autobahnanschluss an der A 61 gut erreichbar und liegt etwa auf halber Strecke zwischen Mainz und Koblenz. Am Zusammenfluss mehrerer Bäche, darunter der Guldenbach, der Welschbach und der Dörrebach, prägt ein markantes Talrelief das Stadtbild. Die Höhenunterschiede sind innerhalb des Stadtgebiets beträchtlich, der Kern liegt auf etwa 220 Metern.
Erstmals erwähnt wird Stromberg im Jahr, als ein Graf Bertolfus de Strumburg in einer Urkunde genannt wird. Die Gegend war bereits in der Jungsteinzeit besiedelt, wie Funde von Steinwerkzeugen belegen. Die Römer brachten den Weinanbau und den Straßenbau in die Region, und Stromberg entstand an einer wichtigen Handelsroute, der Ausoniusstraße. Später prägten Franken, Wikinger und Ungarn die Geschichte, bis sich im Mittelalter die Stromburg als Machtzentrum etablierte.
Heute ist Stromberg als staatlich anerkannter Luftkurort bekannt und gilt als Heimat des Deutschen Michels. Die Stadt bewahrt Spuren ihrer bewegten Vergangenheit, darunter die Überreste der Stromburg und römische Grabhügel. Die umgebende Landschaft mit ihren tief eingeschnittenen Tälern und schützenswerten Kalkflora macht Stromberg zu einem besonderen Ort im Hunsrück.