Stutensee liegt in der flachen Oberrheinischen Tiefebene nördlich von Karlsruhe. Der Hardtwald bedeckt Teile des Gebiets, während die Pfinz das Land durchfließt. Namensgeber ist das Schloss Stutensee im Zentrum der vier Ortsteile. Die Stadt entstand 1975 aus der Zusammenlegung von Blankenloch, Friedrichstal, Spöck und Staffort.
Die meisten Ortsteile blicken auf eine lange Geschichte zurück. Spöck wurde erstmals 865 erwähnt, Staffort 1110, Blankenloch 1337 und Büchig 1373. Friedrichstal entstand dagegen erst Ende des 17. Jahrhunderts als Siedlung von Hugenottenflüchtlingen. Alle Orte gehörten einst zur Markgrafschaft Baden-Durlach und später zum Landkreis Karlsruhe.
Heute prägen die historischen Wurzeln das Stadtbild. Das Schloss Stutensee aus dem 18. Jahrhundert steht im Mittelpunkt. Jeder Ortsteil hat seine eigene Kirche, darunter die evangelische Michaelisgemeinde in Blankenloch und die katholische St.-Josef-Kirche. Die Stadt ist bekannt für ihr Landesjugendheim, das nach dem ermordeten Reformpädagogen Heinrich Wetzlar benannt ist.