Stuttgart liegt im Herzen Baden-Württembergs, eingebettet in einen Talkessel zwischen Weinbergen und Wäldern. Der Neckar durchfließt das Gebiet im Osten, während der Nesenbach und seine Nebenbäche das Tal prägen. Im Norden öffnet sich die Landschaft zum Neckarbecken, im Westen erstrecken sich der Glemswald und das Gäu, im Osten berühren die Ausläufer des Schurwalds das Stadtgebiet. Die Höhenunterschiede sind beträchtlich: Von 207 Metern an der Neckarschleuse Hofen bis zu 549 Metern auf der Bernhartshöhe reicht das Spektrum. Die Stadt ist dicht besiedelt und zählt zu den am stärksten bevölkerten Gemeinden Deutschlands.
Der Name Stuttgart geht auf einen „Stutengarten“ zurück und tauchte erstmals um das Jahr 1160 auf. Die Stadt entwickelte sich im Schatten der Württemberger Grafen, deren Burg auf dem heutigen Württemberg thronte. Im Lauf der Jahrhunderte wuchs Stuttgart zur Residenzstadt der Herzöge, Könige und späteren Landesherren heran. Als politisches und wirtschaftliches Zentrum des Landes beherbergt sie heute Landesregierung, Landtag und zahlreiche Behörden. Die Industrialisierung prägte die Stadt ebenso wie die spätere Rolle als bedeutender Finanzplatz.
Das Stadtbild wird von grünen Hügeln, Weinbergen und weitläufigen Parks wie dem Rosensteinpark oder dem Schlossgarten bestimmt. Historische Bauwerke wie das Neue Schloss und moderne Hochhäuser wechseln sich ab, während Fachwerkaltstädte in Stadtteilen wie Bad Cannstatt erhalten blieben. Die Stadt ist zudem für ihre Gelbkopfamazonen bekannt, die einzige Population dieser Papageienart außerhalb Amerikas. Regelmäßige Feste und ein lebendiges Kulturangebot runden das Bild ab.