Szob liegt am Nordufer der Donau, nur wenige Kilometer von der slowakischen Grenze entfernt. Der Fluss Ipoly mündet hier als Grenzfluss in die Donau, während sich jenseits der Grenze der slowakische Ort Chľaba befindet. Die Stadt ist umgeben von den Nachbargemeinden Zebegény, Ipolydamásd und Márianosztra und liegt etwa 38 Kilometer nordwestlich der ungarischen Hauptstadt Budapest.
Erstmals erwähnt wird der Ort im Zusammenhang mit einem römischen Militärlager, dem Burgus Szob. Im frühen 20. Jahrhundert war Szob noch eine kleine Gemeinde mit wenigen hundert Häusern, die zum Bezirk Szob im Komitat Komárom gehörte. Die heutige Bedeutung als Stadt erhielt der Ort erst im neuen Jahrtausend.
Besonders sehenswert sind die historische römisch-katholische Kirche Szent László aus dem späten 18. Jahrhundert und das Börzsöny-Museum mit seiner umfangreichen Sammlung zur Regionalgeschichte. Zahlreiche Denkmäler wie die Freundschafts-Säule oder die Marienstatue prägen das Stadtbild. Szob ist zudem ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt mit Bahnverbindungen nach Bratislava und Budapest sowie einer Fährverbindung über die Donau.