Teltow liegt am südwestlichen Rand Berlins auf einer eiszeitlichen Grundmoränenhochfläche, die von sanften Hügeln und feuchten Senken geprägt ist. Der namensgebende Teltowkanal durchzieht die Stadt und folgt dem Lauf der Bäke, eines kleinen Flusses, der einst das Gebiet durchzog. Im Norden grenzt Teltow an den Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf, im Osten und Süden an Großbeeren, im Westen an Stahnsdorf und im Nordwesten an Kleinmachnow. Die Stadt ist mit rund 28.000 Einwohnern die größte im Landkreis Potsdam-Mittelmark.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Teltow 1265, als Markgraf Otto III. der Stadt Innungsrechte verlieh. Im Mittelalter war Teltow eine kleine Ackerbürgerstadt, die vor allem von Landwirtschaft, Handwerk und Brauerei lebte. Nach der Reformation verlor die Stadt vorübergehend ihre Selbstständigkeit und unterstand dem Domänenamt Ziesar. Erst mit der Industrialisierung und der Eröffnung des Teltowkanals 1906 entwickelte sich Teltow zu einem wichtigen Industriestandort.
Das Wahrzeichen der Stadt ist die gotische Stadtkirche St. Andreas, deren Anfänge bis ins 12. Jahrhundert zurückreichen. Teltow ist auch als „Rübchenstadt“ bekannt, da hier seit über 300 Jahren die Teltower Rübchen angebaut werden. Die Altstadt wurde nach der Wiedervereinigung umfassend saniert und steht unter Denkmalschutz. Neben dem Ortsteil Ruhlsdorf gehören auch kleinere Wohnplätze wie Birkengrund und Sigridshorst zur Stadt.