Třinec liegt im mährisch-schlesischen Grenzland an der Olsa, wo diese den Fluss Tyra aufnimmt. Die Stadt befindet sich auf etwa 306 Metern Höhe und ist durch ihre Lage zwischen Tschechien und Polen geprägt. Ein Grenzübergang verbindet den Ortsteil Horní Líštná mit dem polnischen Leszna Górna.
Erstmals erwähnt wurde Třinec im 15. Jahrhundert, wobei der Name auf das Vorkommen von Schilfrohr in der Region zurückgeht. Lange Zeit war der Ort landwirtschaftlich geprägt und gehörte zur Teschener Kammer der Habsburger. Der entscheidende Wandel begann mit der Gründung der Eisenwerke im frühen 19. Jahrhundert, die von reichen Erz- und Holzvorräten in den nahegelegenen Beskiden profitierten.
Heute ist Třinec vor allem als industrielles Zentrum bekannt, in dem ein bedeutender Teil der tschechischen Stahlproduktion stattfindet. Die Stadt beherbergt historische Kirchenbauten wie die katholische St. Albrecht-Kirche und die evangelische Kirche. Sportlich ist sie durch Fußball-, Eishockey- und Unihockeyvereine vertreten. Zudem brachte sie Persönlichkeiten wie den Eishockeyspieler Herbert Ulrich oder die Sängerin Ewa Farna hervor.