Trujillo liegt in der spanischen Region Extremadura, etwa einen Kilometer westlich der Autobahn A-5. Die Stadt erhebt sich auf einer Höhe von rund 560 Metern in einer von sanften Hügeln geprägten Landschaft, etwa 46 Kilometer von der Provinzhauptstadt Cáceres entfernt. Das Klima ist im Winter kühl und im Sommer trocken und warm, wobei der Regen vor allem in den Wintermonaten fällt.
Die Wurzeln Trujillos reichen bis in die römische Zeit zurück, als die Siedlung unter dem Namen Turris Iulia bekannt war. Später errichteten die Mauren eine Festung, die während der Reconquista mehrfach umkämpft wurde. Erst im 13. Jahrhundert gelang die endgültige Rückeroberung durch christliche Kräfte, und 1431 erhielt Trujillo das Stadtrecht. Im 16. Jahrhundert wurde die Stadt zu einem Ausgangspunkt für zahlreiche Eroberer, die nach Amerika aufbrachen.
Das historische Zentrum mit seinem Hauptplatz ist als Kulturdenkmal anerkannt und beherbergt bedeutende Bauwerke wie den Palacio de los Marqueses de la Conquista und die Kirchen San Martín de Tours und Santa María la Mayor. Ein Reiterstandbild erinnert an Francisco Pizarro, der hier geboren wurde. Das Museo Casa Pizarro und das Museo de la Coria widmen sich der Geschichte der Conquistadoren. Persönlichkeiten wie Francisco Pizarro und Gonzalo Pizarro prägten die Stadt, die auch durch ihre Partnerschaft mit Batalha in Portugal verbunden ist.