Uttendorf liegt im Salzburger Land, genauer im Pinzgau, und erstreckt sich über die Täler von Salzach und Stubache. Ein Drittel der Fläche besteht aus Almen, ein Viertel aus Wald, während hochalpines Gelände und Landwirtschaft kleinere Anteile einnehmen. Die Gemeinde grenzt an Mittersill und gehört zum Bezirk Zell am See.
Erste Spuren einer Besiedlung finden sich aus der Hallstattzeit, doch erstmals urkundlich erwähnt wird der Ort 1160 als Uoto von Uotendorf. Im 20. Jahrhundert spielte das Stubachtal eine traurige Rolle als Standort von Zwangsarbeiterlagern für den Kraftwerksbau. Bekannt ist die Gemeinde zudem für den Fund eines riesigen Bergkristalls, der heute im Haus der Natur Salzburg ausgestellt ist.
Prägend für Uttendorf sind die katholische Pfarrkirche hl. Rupertus und die Filialkirche zur hl. Margaretha. Ein besonderes Highlight ist das Keltendorf, das Besucher in die Vergangenheit entführt. Wirtschaftlich lebt der Ort vor allem vom Fremdenverkehr, der mit rund 170.000 Übernachtungen jährlich eine wichtige Rolle spielt. Die Weißsee Gletscherbahnen und der Badesee ziehen Gäste an, während die Pinzgauer Lokalbahn und die Mittersiller Straße für gute Anbindung sorgen.