Sehenswürdigkeiten in Wassertrüdingen

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Stadtmauer in Wassertrüdingen
Derzno CC BY-SA 4.0
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Sehenswürdigkeiten in Wassertrüdingen

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Stadtmauer in Wassertrüdingen

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Wassertrüdingen liegt im mittelfränkischen Landkreis Ansbach in Bayern, eingebettet in eine von Hügeln und Wäldern geprägte Landschaft. Die Stadt erhebt sich über 420 Meter und wird von der Wörnitz durchflossen, die hier vom Lentersheimer Mühlbach gespeist wird. Im Westen ragt der Hesselberg auf, ein markanter Jura-Zeugenberg, der mit bis zu 689 Metern Höhe einen weiten Blick bis zu den Alpen bietet. Im Osten begrenzt der Hahnenkamm das Gebiet, während im Südwesten der Oettinger Forst seine ausgedehnten Waldhöhen ausbreitet. Die Stadt liegt zudem an der Deutschen Ferienstraße Alpen–Ostsee und ist Teil der Metropolregion Nürnberg.

Die Ursprünge Wassertrüdingens reichen ins Hochmittelalter zurück, als hier eine Wasserburg entstand. Erbaut von den Burgmännern der Herren von Truhendingen, wurde sie erstmals 1242 urkundlich erwähnt, als die Grafen von Oettingen die Anlage übernahmen. Im 14. Jahrhundert wechselte die Herrschaft mehrfach, bis die Burg schließlich an die Burggrafen von Nürnberg fiel. Diese machten den Ort zu einem markgräflichen Oberamt. Die Reformation wurde 1528 eingeführt, doch die Stadt erlitt im Dreißigjährigen Krieg schwere Zerstörungen durch kurbayrische Truppen. Nach dem Krieg zogen Glaubensflüchtlinge aus Österreich zu, die am Wiederaufbau mitwirkten. Im 19. Jahrhundert kam der Ort zu Bayern, und 1806 wurde er Teil des Königreichs.

Wassertrüdingen besticht durch historische Bauwerke wie die evangelisch-lutherische Stadtkirche Heilige Dreieinigkeit, die zwischen 1738 und 1740 im Markgrafenstil errichtet wurde. Ihr gotischer Chor und ein wertvoller Flügelaltar aus der Zeit um 1500 zeugen von der langen Geschichte. Auf dem Hesselberg steht ein markanter Sendedeturm, während im Stadtkern Museen wie das Fischerei- und Naturkundemuseum oder die Türmerstube Einblicke in lokale Traditionen bieten. Regelmäßige Feste wie das Volksfest oder das „Trüdinger Nußmärtel-Treiben“ prägen das kulturelle Leben. Die Partnerschaft mit der französischen Gemeinde Bellac seit 1982 rundet das Bild einer lebendigen Kleinstadt ab.

Quellen (1)

Zahlen & Fakten

Einwohner
6.427
Fläche
53,57 km²
Seehöhe
423 m
Bezirk
Landkreis Ansbach

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