Westheim liegt im westlichen Teil des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen, eingebettet zwischen dem Hahnenkamm, einem Höhenzug der Fränkischen Alb, und dem Bruckbach, einem Nebenfluss der Wörnitz. Nahe gelegene Orte sind Wassertrüdingen und Oettingen, während das Naturschutzgebiet Auwald bei Westheim im Südwesten liegt. Der Ort befindet sich auf dem 49. Breitengrad und wird von kleineren Bächen wie dem Lothbach durchzogen.
Frühe Spuren fränkischer Besiedlung finden sich im Gräberfeld „Mehlbuck“, das als einer der frühesten Nachweise der Franken in Mittelfranken gilt. Eine kleine Kirche aus der Zeit um das Jahr 600 zählt zu den ältesten der Region und wurde rekonstruiert. Westheim gehörte zunächst zum Fürstentum Ansbach, bevor es 1806 an Bayern fiel. Die heutige Gemeinde entstand 1818 durch die bayerische Verwaltungsreform und wurde 1978 um die Orte Hüssingen und Ostheim erweitert.
Besonders sehenswert ist die rekonstruierte frühmittelalterliche Kirche St. Pankratius, die auf eine lange kirchliche Tradition verweist. Persönlichkeiten wie der Uhrmacher Johann Christoph Schuster oder der Politiker Georg Bachmann prägten die Geschichte des Ortes. Wirtschaftlich ist Westheim vor allem von Landwirtschaft und mittelständischen Betrieben geprägt, während die Bundesstraße 466 den Ort verkehrstechnisch erschließt.