Weida liegt im Osten Thüringens, eingebettet in ein von Wäldern umgebenes Tal, wo die Auma in die Weida mündet. Die Stadt befindet sich etwa zwölf Kilometer südlich von Gera und liegt auf einer Höhe von 233 Metern über dem Meeresspiegel. Sie ist umgeben von Bergen und durch Bundesstraßen gut angebunden, während benachbarte Orte wie Crimla, Harth-Pöllnitz und Auma-Weidatal das Umland prägen.
Die erste urkundliche Erwähnung Weidas stammt aus dem Jahr 1122, als ein Erkenbert von Weida in einer Urkunde genannt wird. Die Vögte von Weida, die als Ministeriale des deutschen Kaisers fungierten, prägten die frühe Entwicklung der Stadt. Sie errichteten Burgen wie die Osterburg, die zur Kontrolle des Flussübergangs diente, und förderten die Ansiedlung von Märkten. Weida wurde bereits 1209 als Stadt bezeichnet und gilt als älteste Stadt des Thüringer Vogtlands. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte die Stadt mehrfach die Zugehörigkeit, darunter zu Sachsen und später zu Thüringen.
Weida ist geprägt von historischen Bauwerken wie der Osterburg, von der nur noch der Bergfried erhalten ist, und der Rothenmühle, die als letzte von einst 34 Mühlen im Aumatal in Betrieb ist. Die Stadt ist auch für ihre Lederindustrie bekannt, die auf die Tradition der Mühlen und Handwerksbetriebe zurückgeht. Ein besonderes Ereignis war die Weida-Konferenz 1925, ein okkultes Treffen, das internationale Aufmerksamkeit erregte. Heute ist Weida Teil des Landkreises Greiz und beherbergt eine lebendige Gemeinschaft mit einem aktiven Stadtrat und einem Bürgermeister.