Weigenheim liegt in Mittelfranken, eingebettet in die flache Windsheimer Bucht. Am östlichen Rand des Gemeindegebiets erheben sich der Scheinberg und der Hohe Landsberg, markante Ausläufer des Steigerwaldes, die als Naturdenkmal gelten. Acker- und Grünland prägen das Bild, während sich im Westen Nachbarorte wie Markt Nordheim und Uffenheim anschließen.
Erstmals 822 als „Wigenheim“ erwähnt, geht der Name auf einen Gründer namens Wigo zurück. Später zählte der Ort zu den sogenannten Reichsdörfern unter den Bergen, die nur dem Kaiser unterstanden, doch die Vogtei lag beim Würzburger Bischof. Nach dem Ende der Staufer übernahmen die Hohenlohe die Verwaltung von Seinsheim aus, bevor Weigenheim 1806 bayerisch wurde. Mit dem Gemeindeedikt entstand die heutige Struktur, und 1972 wurden Geckenheim mit Schloss Frankenberg sowie Reusch eingemeindet.
Die Gemeinde bewahrt mehrere Baudenkmäler wie Schloss Frankenberg und die Kirchen in Geckenheim und Reusch. Auch Burgruinen wie Hinterfrankenberg und Hohenlandsberg zeugen von der Vergangenheit. Durch Weigenheim verläuft der Fränkische Marienweg, und der Ort ist Heimat des Gelehrten Bernhard Friedrich Hummel, der in Reusch geboren wurde.