Uffenheim liegt in Mittelfranken, eingebettet in die sanft hügelige Landschaft der Mainfränkischen Platten. Die Gollach, ein Nebenfluss der Tauber, durchzieht das Gebiet und formt mit ihren steileren Taleinschnitten das Relief. Geologisch geprägt ist die Region von Sedimentschichten des Unterkeupers, während im Osten der Uffenheimer Sattel als Aufwölbungszentrum wirkt. Die fruchtbaren Böden, entstanden aus Lössablagerungen der Eiszeiten, begünstigen eine ackerbaulich geprägte Umgebung. Die Stadt ist umgeben von Nachbarorten wie Weigenheim, Ergersheim und Gallmersgarten.
Erstmals erwähnt wurde Uffenheim im Jahr als „Offenheim“, gegründet von einem Siedler namens Offo. Die Edelfreien von Uffenheim prägten lange die Geschicke des Ortes, bis sie im 12. Jahrhundert ihre Burg verließen. Später übernahmen die Herren von Hohenlohe die Herrschaft und führten Uffenheim zu städtischer Blüte. Im 14. Jahrhundert erhielt die Stadt das Stadtrecht und entwickelte sich zu einem regionalen Zentrum mit Markt, Gericht und einer kleinen jüdischen Gemeinde. Die Lage an einer alten Fernstraße stärkte ihre Bedeutung als Handelsort.
Heute ist Uffenheim vor allem für sein Schloss und die historische Altstadt bekannt. Archäologische Funde deuten auf eine frühe Besiedlung bereits im 7. Jahrhundert hin, darunter eine Steinkirche aus dem 11. Jahrhundert. Die Stadt liegt im fruchtbaren Gollachgau und ist Teil einer größeren naturräumlichen Einheit mit dem Ochsenfurter Gau. Ihre Umgebung bietet ländlichen Charme mit Ackerland und kleinen Waldgebieten im Süden.