Weilbach liegt im oberösterreichischen Innviertel auf einer Höhe von 386 Metern. Die sanften Hügel im Osten erreichen bis zu 500 Meter und sind bewaldet. Zwei Bäche, Ellrechinger Bach und Lautersbach, durchziehen das Gebiet und münden nahe dem Inn. Die Gemeinde erstreckt sich über etwa 13 Quadratkilometer, wobei der Großteil der Fläche landwirtschaftlich genutzt wird.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Weilbach um das Jahr 800 unter dem Namen „Uuilpach“. Bis 1779 gehörte der Ort zu Bayern, wechselte dann durch den Frieden von Teschen zu Österreich. Nach kurzer Zugehörigkeit zu Bayern während der Napoleonischen Kriege, wurde Weilbach 1814 endgültig Teil Oberösterreichs. Ein bedeutender Münzfund am Friedhof aus dem 16. bis 17. Jahrhundert zeugt von der langen Geschichte des Ortes.
Besonders sehenswert ist die katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt mit ihrem spätbarocken Langhaus und gotischen Chor. Der barocke Turm und die historische Friedhofsmauer prägen das Bild. Ein Naturdenkmal, die Kaiserlinde, und die Filialkirche in Kleinmurham ergänzen das kulturelle Angebot. Wirtschaftlich ist Weilbach vor allem von der Landwirtschaft geprägt, wobei viele Bewohner in umliegenden Orten arbeiten.