Žimutice liegt in Südböhmen, eingebettet in eine sanfte Talmulde, durch die sich der Bach Židova strouha schlängelt. Der Ort ist Teil der Lischauer Schwelle und wird von mehreren Teichen umgeben, darunter der große Žimutický rybník mit seiner Mühle. Südlich des Dorfes erstrecken sich weitere Gewässer wie der Farský rybník und der Mnichovec. Im Osten erhebt sich der Sobětický vrch, ein markanter Hügel, der die Landschaft prägt. In der Nähe liegen Nachbarorte wie Týn nad Vltavou im Nordwesten oder Hartmanice im Osten, die das Gemeindegebiet umgeben.
Erste Spuren einer Besiedlung reichen bis in die Jungsteinzeit zurück, wie archäologische Funde belegen. Die erste schriftliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 1261, als das Pfarrdorf Zimenticz genannt wurde. Im Laufe der Jahrhunderte wechselten die Besitzer häufig, darunter Adelsfamilien wie die von Žimutice oder die Čabelický von Soutice. Die Feste des Ortes wurde mehrfach umgebaut und diente später als Getreidespeicher. Nach dem Dreißigjährigen Krieg und weiteren Besitzwechseln kam das Gut schließlich an die Herrschaft Wittingau und wurde Teil des Schwarzenbergischen Besitzes.
Das Ortsbild prägen historische Bauwerke wie die Kirche des hl. Martin, die ursprünglich aus dem 13. Jahrhundert stammt und später barock umgestaltet wurde. Der Friedhof ist von einer Mauer mit einem barocken Tor und einer Nischenkapelle umgeben. In den Ortsteilen finden sich weitere Kapellen und Bildstöcke, die an lokale Geschichte erinnern. Ein besonderes Zeugnis ist der ehemalige Artillerieübungsplatz bei Smilovice mit einem Denkmal für die Opfer einer Pulverexplosion aus dem 18. Jahrhundert. Ein Privatmuseum alter Kut in Pořežany rundet das kulturelle Angebot ab.