Bechyně liegt im Süden Tschechiens dort, wo die Smutná in die Lainsitz mündet. Die Stadt ist von sanften Hügeln umgeben und zählt zu den kleineren Orten der Region. In der Nähe fließt die Lainsitz, die das Landschaftsbild prägt.
Die erste Siedlung an dieser Stelle entstand bereits im neunten Jahrhundert als befestigte Burg der Slawen, die später an das Bistum Prag überging. Bechyně wird Anfang des zwölften Jahrhunderts erstmals urkundlich erwähnt und entwickelte sich zu einem wichtigen Verwaltungszentrum. Im 13. Jahrhundert ließ König Přemysl Ottokar II. eine Burg errichten, die später mehrfach den Besitzer wechselte. Im 16. Jahrhundert erlebte der Ort unter Peter Wok von Rosenberg eine wirtschaftliche Blütezeit.
Heute ist Bechyně vor allem für sein Schloss und die Klosterkirche Mariä Himmelfahrt bekannt. Die Brücke Bechyner Regenbogen überspannt das Lainsitztal und ist ein markantes Bauwerk. Die Stadt beherbergt die älteste keramische Fachschule Tschechiens und ist für ihre traditionelle Keramikproduktion bekannt. Persönlichkeiten wie der Bildhauer Rudolph Kaplunger oder der Landschaftsmaler Karel Postl stammen von hier.