Sehenswürdigkeiten in Zinnowitz

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Kirche Zinnowitz
Unukorno CC BY 4.0
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Sehenswürdigkeiten in Zinnowitz

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Kirche Zinnowitz

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Zinnowitz liegt im Nordwesten der Insel Usedom an einer schmalen Landzunge zwischen dem Achterwasser und der Pommerschen Bucht. Die Küste ist geprägt von ausgedehnten Dünen, die sich bis nach Trassenheide im Westen und Zempin im Osten erstrecken. Der Ort ist Verwaltungssitz des Amtes Usedom-Nord und bildet ein Grundzentrum für die umliegende Region. Mit Swinemünde und Heringsdorf zählt er zu den größten Gemeinden auf Usedom.

Die Geschichte reicht bis ins frühe 14. Jahrhundert zurück, als die Siedlung „Tzys“ erstmals erwähnt wurde. Später als „Zitz“ bekannt, gehörte der Ort zum Kloster Krummin, bis er im Dreißigjährigen Krieg zerstört und nach schwedischer Zeit preußisch wurde. Erst 1751 erhielt er den Namen Zinnowitz, als die Domäne neu gestaltet wurde. Der Fremdenverkehr begann 1851 mit der offiziellen Erlaubnis zum Badebetrieb, doch erst nach dem Bahnanschluss um 1911 entwickelte er sich rasant. In der NS-Zeit wurde der Ort Teil des Sperrgebiets Peenemünde, später prägte die DDR-Ferienpolitik seine Entwicklung.

Heute ist Zinnowitz vor allem als Ostseebad bekannt, das mit einer langen Seebrücke und einer Freilichtbühne für kulturelle Veranstaltungen wie die Vineta-Festspiele lockt. Das größte Hotel der Insel, das „Hotel Baltic“, entstand in den 1970er Jahren als Ferienheim für Bergarbeiter. Die Umgebung mit ihren Dünen und dem Achterwasser bietet Natur pur, während das historische Domänenhaus als ältestes Gebäude des Ortes an die Vergangenheit erinnert.

Quellen (1)

Zahlen & Fakten

Einwohner
4.200
Fläche
8,89 km²
Seehöhe
5 m
Bezirk
Amt Usedom-Nord

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