Zirc ist eine ungarische Stadt im Komitat Veszprém, eingebettet im dicht bewaldeten Bakonywald. Nordöstlich des Komitatssitzes Veszprém gelegen, befindet sie sich nahe dem nordwestlichen Ufer des Balaton, am Ufer des Cuha-Baches. Zu den umliegenden Orten zählen Borzavár, Nagyesztergár und Olaszfalu.
Die Geschichte des Ortes reicht bis in die Zeit als kleine Gemeinde zurück, die einst zum Bezirk Zircz gehörte. Im Lauf der Zeit entwickelte sich Zirc zu einem Ort mit eigenem kulturellen und kirchlichen Einfluss, etwa durch das Zisterzienserkloster, das hier entstand. Die Stadt pflegt internationale Verbindungen durch Partnerschaften mit Städten in Rumänien, der Ukraine, Finnland und Deutschland.
Bekannt ist Zirc vor allem für sein Zisterzienserkloster, das als kulturelles Zentrum gilt, sowie für das Arboretum, das mit seiner vielfältigen Pflanzenwelt Besucher anzieht. Die Antal-Reguly-Gedenkbibliothek würdigt den bedeutenden Ethnographen, der hier geboren wurde. Wanderfreunde schätzen die Stadt als Startpunkt für Fernwanderwege wie den Országos Kéktúra. Persönlichkeiten wie der Architekt Franz Xaver Ehmann oder der Diplomat Péter Györkös stammen aus Zirc.