Am Südufer des Tejo, gegenüber von Lissabon, liegt die Stadt Almada. Die markante Brücke Ponte 25 de Abril verbindet sie mit der Hauptstadt. Über der Stadt thront die Christus-Statue Cristo Rei, eine der höchsten Statuen der Welt.
Der Name Almada geht vermutlich auf die arabische Zeit zurück, als hier Gold in der Mine von Adiça abgebaut wurde. Später siedelten Phönizier und Römer in der Region. Im 12. Jahrhundert eroberte der erste portugiesische König, Afonso Henriques, Almada und gab es an den Santiagoorden. Nach Zerstörungen und Rückeroberungen entwickelte sich Almada zu einem wichtigen Verwaltungs- und Handelszentrum. Berühmte Schriftsteller wie Fernão Mendes Pinto und Gil Vicente lebten hier zeitweise.
Almada ist bekannt für seine kulturellen Persönlichkeiten, darunter die Sängerin Ercília Costa und den Fußballspieler Luís Figo. Die Stadt feiert ihren kommunalen Feiertag am 24. Juni. Mit der Metro Sul do Tejo verfügt Almada über ein eigenes Schnellbahnsystem. Die Fährverbindungen nach Lissabon sind ein zentraler Teil des Nahverkehrs.