Amieva liegt im Süden Asturiens, einer autonomen Region im Norden Spaniens. Die Gemeinde wird vom Río Sella durchflossen und ist von den Picos de Europa geprägt, deren höchste Erhebung, die Peña Santa de Enol, sich hier erhebt. Der Verwaltungssitz befindet sich in Sames, einem der fünf Parroquias, zu denen auch Argolibio, Mian, San Román und Sebarga gehören.
Die Geschichte Amievas zeigt sich in seinen Wappen: Das alte verweist auf Pelayo und bedeutende Familien, während das neue die traditionellen Wirtschaftszweige wie Vieh- und Forstwirtschaft sowie die landschaftlichen Besonderheiten wie den Río Sella und die Picos de Europa symbolisiert. Die Gemeinde blickt auf eine lange Besiedlungsgeschichte zurück, die sich in kulturellen und architektonischen Spuren niederschlägt.
Besonders bekannt ist Amieva für seine Feste, die das ganze Jahr über stattfinden, darunter die Feiern zu Ehren von San Antonio, La Santina und Santiago. Auch die natürliche Umgebung mit ihren Bergen und Flüssen prägt das Leben hier. Persönlichkeiten wie der Maler Cristóbal Ferrado García oder der Schriftsteller Bernaldo Alonso, genannt Tarrín, stammen aus dieser Region.