Atting liegt in Niederbayern am Rand des Tals der Kleinen Laber, einer Region, die als Donau-Wald bekannt ist. Die Gemeinde ist Teil des Landkreises Straubing-Bogen und gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Rain. Zu Atting zählen fünf Gemeindeteile: der Hauptort, das Kirchdorf Rinkam, der Weiler Einhausen sowie die Einöden Bruckmühle und Wallmühle. Bis 1946 gehörte auch Landstorf zur Gemeinde.
Die erste urkundliche Erwähnung von Atting stammt aus dem Jahr 847 unter dem Namen Atinga, abgeleitet vom althochdeutschen Personennamen Ato. Im Mittelalter gehörte der Ort zum Rentamt und Gericht Straubing des Kurfürstentums Bayern. Durch die bayerischen Verwaltungsreformen entstand 1818 die heutige Gemeinde. Die katholische Pfarrei Atting umfasst neben der Gemeinde auch Teile der Nachbargemeinde Rain.
Besonders geprägt wird Atting durch seine neugotische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, die zwischen 1856 und 1858 erbaut wurde und einen spätgotischen Chor mit einer Sandsteinmadonna aus dem frühen 17. Jahrhundert besitzt. In Rinkam steht eine romanische Filialkirche aus dem späten 12. Jahrhundert, während Schloss Einhausen ein weiteres historisches Bauwerk der Gemeinde ist. Seit 2015 trägt Atting den Titel Fair-Trade-Stadt und ist damit die einzige im Landkreis Straubing-Bogen.