Bad Endbach liegt im hessischen Hinterland, eingebettet in die bewaldeten Hügel des Gladenbacher Berglands. Die Gemeinde erstreckt sich entlang des Oberlaufs der Salzböde, einem Nebenfluss der Lahn, und wird von den Bottenhorner Hochflächen im Norden geprägt, wo die Landschaft bis auf 500 Meter ansteigt. Südlich erhebt sich die Zollbuche, ein Höhenzug, der das Tal nach Osten abschließt. Die Nachbargemeinden reichen von Angelburg im Norden bis Bischoffen im Süden, während die ehemalige Landesgrenze zwischen Hessen-Darmstadt und Nassau-Oranien heute die Kreisgrenze zum Lahn-Dill-Kreis bildet.
Die Gemeinde entstand aus mehreren Ortsteilen, die historisch zum Amt Blankenstein gehörten und lange Zeit eine verwaltungstechnische Einheit bildeten. Der Hauptort Endbach wurde namensgebend und ist heute Sitz der Gemeindeverwaltung. Die Landschaft war schon früh durch Fernwege wie die Brabanter Straße geprägt, die hier von einer mittelalterlichen Heerstraße gekreuzt wurde. Wirtschaftlich lebte die Region lange von der Landwirtschaft, bis sich im 20. Jahrhundert der Kurbetrieb entwickelte.
Bad Endbach ist als Kneipp-Heilbad und Thermalbad bekannt und bietet mit der Lahn-Dill-Bergland-Therme eine besondere Attraktion. Die dichte Bewaldung, die fast die Hälfte des Gemeindegebiets ausmacht, prägt das Bild und umschließt die einzelnen Ortsteile wie Hülshof, Bottenhorn oder Wommelshausen. Die Höhenunterschiede zwischen den Ortsteilen sind beträchtlich, von über 490 Metern in Bottenhorn bis hinunter auf 285 Meter in Wommelshausen-Hütte.