Bad Hersfeld liegt in einer Senke an der Fulda, wo sich deren Wasser mit dem der Haune vermischen. Die Innenstadt breitet sich am linken Flussufer aus, während im Süden der Vogelsberg und im Norden der Seulingswald die Landschaft prägen. Der tiefste Punkt der Gemarkung befindet sich an der Mündung der Solz, der höchste auf dem 408 Meter hohen Laxberg.
Die Wurzeln der Stadt reichen ins 8. Jahrhundert zurück, als ein Mönch eine Einsiedelei gründete und später ein Benediktinerkloster entstand. Hersfeld entwickelte sich zu einem wichtigen geistlichen Zentrum, bevor es 1142 erstmals als Marktort und 1170 als Stadt erwähnt wurde. Im Mittelalter prägte die Abtei das Leben, bis sie im 16. Jahrhundert aufgelöst wurde.
Heute ist die Stadt vor allem für ihre Festspiele in der größten romanischen Kirchenruine Europas bekannt. Die Stiftsruine zieht Besucher an, während die Fachwerkhäuser der Altstadt und die umliegenden Mittelgebirge den Charme der Region ausmachen. Die Heilquellen und die landschaftliche Vielfalt zwischen Fulda und Geisbach runden das Bild ab.