Baesweiler liegt in der fruchtbaren Jülicher Börde, einer Landschaft in der Kölner Bucht, die durch Lössböden geprägt ist. Die Stadt gehört zur Städteregion Aachen in Nordrhein-Westfalen und grenzt im Uhrzeigersinn an Geilenkirchen, Linnich, Aldenhoven, Alsdorf, Herzogenrath und Übach-Palenberg. Mit ihren Stadtteilen wie Setterich, Oidtweiler und Puffendorf erstreckt sie sich über eine Fläche, auf der sich einst römische Siedlungen und mittelalterliche Dörfer entwickelten.
Erste Spuren menschlicher Besiedlung reichen bis in die Jungsteinzeit zurück, doch die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1130, als ein Freier namens Berolinus sein Gut zu Bastwilre dem Aachener Stift St. Adalbert schenkte. Prägend für die Stadt wurde die Schlacht bei Baesweiler 1371, in der die Truppen des Herzogs von Jülich siegreich blieben. Im 20. Jahrhundert veränderte der Bergbau das Gesicht der Region: Die Grube Carl Alexander zog ab 1921 zahlreiche Arbeiter an und ließ die Bevölkerung stark anwachsen.
Heute erinnert ein Denkmal am Reyplatz an die Bergbauvergangenheit, während die begrünte Bergehalde der Grube Carl Alexander als Aussichtspunkt dient. Das Stadtwappen zeigt einen Löwen als Symbol der Jülicher Landesherren und gekreuzte Pfeile, die auf das örtliche Schützenwesen verweisen. Die Partnerschaft mit der französischen Stadt Montesson fördert seit 1990 den kulturellen Austausch.