Bajót ist ein ungarisches Dorf im Komitat Komárom-Esztergom, rund fünfzehn Kilometer südwestlich der Kreisstadt Esztergom. Es liegt nahe der Donau, die hier die Grenze zur Slowakei bildet, und wird vom Bajóti-Bach durchflossen. Der Ortsteil Péliföldszentkereszt gehört ebenfalls zur Gemeinde. Im Osten erhebt sich der Öreg-kő, ein 374 Meter hoher Hügel, während im Westen Nachbarorte wie Nyergesújfalu und Lábatlan angrenzen.
Die Siedlung wurde von der Adelsfamilie Mattersdorf-Forchtensteiner gegründet, die ursprünglich aus Aragonien stammte. Ihr Wappen, das einen Adler auf einem Felsen zeigt, prägt bis heute das Ortsbild. Das Siegel des Grafen Paul, der als königlicher Hofrichter diente, stammt aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts und wurde später zum Vorbild für das Gemeindewappen.
Besonders sehenswert sind die Jankovich-Höhle und andere unterirdische Gänge östlich des Ortes. Im Ortsteil Péliföldszentkereszt stehen eine Kirche und ein Kloster, die dem Heiligen Kreuz geweiht sind, sowie eine weitere Kirche, die den Heiligen Simon und Judas gewidmet ist. Eine Statue des Nepomuki-Szent-János und ein Kalvarienberg ergänzen das Bild. Im selben Ortsteil findet sich auch die Skulptur *Hegedűs a háztetőn* des Künstlers Ernő Tóth. Die Landstraßen 1124, 1125 und 1126 verbinden Bajót mit der Umgebung.