Sehenswürdigkeiten in Dorog

8 Ziele an einem Ort.

Bányász Emlékház
Pakos CC BY-SA 4.0

Sehenswürdigkeiten in Dorog

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Bányász Emlékház
Dorogi Sportmúzeum
József Attila Művelődési Ház
Nipl Stefánia Uszoda

Auf der Karte

Dorog liegt im Norden Ungarns, eingebettet zwischen dem Pilisgebirge und dem Gerecse-Gebirge, nur wenige Kilometer südlich der Kreisstadt Esztergom. Die Stadt ist gut an das Verkehrsnetz angebunden, etwa 30 Kilometer von Budapest entfernt, und grenzt an Orte wie Kesztölc und Leányvár. Das Tal, in dem Dorog liegt, war bereits in der Jungsteinzeit besiedelt und diente später als wichtige Route für die Römer.

Die Geschichte des Ortes reicht weit zurück: Schon die Römer nutzten das Gebiet, wie Funde wie eine Villa mit Hypocaustum oder ein Meilenstein belegen. Nach der ungarischen Landnahme lebten hier die Köche der Königin, und im Mittelalter entwickelte sich Dorog zu einem bedeutenden Verkehrsknotenpunkt, an dem Zölle erhoben wurden. Nach der Zerstörung durch die Türken wurde der Ort im 17. Jahrhundert neu besiedelt, zunächst vor allem durch deutsche Einwanderer. Später prägten Bergleute aus verschiedenen Regionen den Ort, die zur kulturellen Vielfalt beitrugen. Der Kohleabbau wurde ab der Mitte des 19. Jahrhunderts zum wirtschaftlichen Rückgrat.

Heute ist Dorog vor allem für seine historischen Bauwerke bekannt, darunter eine barocke katholische Kirche aus dem 18. Jahrhundert und eine reformierte Kirche aus den 1930er Jahren. Das Bergbaumuseum und die Marien-Grotte sind weitere Sehenswürdigkeiten. Die Stadt brachte bedeutende Persönlichkeiten hervor, darunter den Fußballtorhüter Gyula Grosics, der Teil der legendären ungarischen Fußballmannschaft war. Auch kulturell ist Dorog aktiv, etwa durch Partnerschaften mit Städten in Deutschland und der Slowakei.

Quellen (1)

Zahlen & Fakten

Einwohner
11.272
Fläche
11,55 km²
Seehöhe
142 m
Bezirk
Esztergomi járás

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