Bennwil liegt in einer Senke zwischen dem Waldenburgertal und dem Diegtertal im Südosten des Kantons Basel-Landschaft. Die Gemeinde befindet sich auf einer Höhe von 516 Metern über Meer und grenzt an Hölstein, Niederdorf, Oberdorf, Langenbruck, Eptingen und Diegten.
Die alemannische Gründung des Dorfes reicht bis ins achte Jahrhundert zurück. Im Jahr 1189 wurde Bennwil erstmals als Bendewilere erwähnt und gelangte durch eine Schenkung des Grafen Hermann II. von Frohburg an das Benediktinerkloster Schöntal bei Langenbruck. Nach der Auflösung des Klosters im Jahr 1528 fiel das Dorf an Basel. Ein Grossbrand im Jahr 1617 zerstörte Kirche, Wohnhäuser und Scheunen, doch der Ort wurde wiederaufgebaut.
Die Landwirtschaft prägt nach wie vor das Bild der Gemeinde, die zudem als Ausgangspunkt für Wanderungen in unberührter Natur dient. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die 1670 neu erbaute Kirche, ein spätmittelalterliches Messing-Taufbecken aus dem Kloster Schönthal und ein Spycher aus der Mitte des 16. Jahrhunderts. Ein erratischer Block erinnert an den in Liestal geborenen Nobelpreisträger Carl Spitteler, dessen Vater aus Bennwil stammte. Das Dorfmuseum und das historische Ortsbild runden das Bild ab.