Eptingen liegt im Kanton Basel-Landschaft, eingebettet im oberen Teil des Diegtertals, das vom Faltenjura umgeben ist. Die Gemeinde grenzt an mehrere Nachbarorte: im Norden an Diegten, im Nordosten an Läufelfingen und im Südwesten an Langenbruck. Die Landschaft ist geprägt von den typischen Falten des Juras, die das Tal umschließen.
Die ersten Spuren menschlicher Besiedlung reichen bis ins 7. Jahrhundert zurück, doch die eigentliche Gründung des Ortes fällt ins frühe Mittelalter. Urkundlich taucht Eptingen erstmals 1145 als „Ebittingen“ auf und wechselte später die Namen zu „Etingen“ und „Eptinwin“. Lange stand der Ort unter der Herrschaft des Bischofs von Basel, der ihn an die Herren von Eptingen als Lehen vergab. 1487 übernahm die Stadt Basel die Kontrolle, bis Eptingen 1803 dem Bezirk Waldenburg zugeordnet wurde.
Bekannt ist Eptingen vor allem für sein Mineralwasser, das seit 1900 in der lokalen Quelle abgefüllt wird. Das August-Suter-Museum würdigt das Werk des Bildhauers August Suter, dessen Nachlass dort ausgestellt ist. Das Gemeindewappen zeigt einen schwarzen Adler auf goldenem Grund, ein Symbol der einstigen Herren von Eptingen.