Bernburg (Saale) liegt in der Mitte Sachsen-Anhalts, etwa auf halber Strecke zwischen Magdeburg und Halle. Die Stadt breitet sich an der Saale aus, umgeben von fruchtbaren Lössböden der Magdeburger Börde, die durch eiszeitliche Gletscher geprägt wurden. Am Stadtrand erinnert der Gletschergarten mit seinen geschrammten Gesteinsplatten an die letzte Eiszeit.
Erstmals erwähnt wurde Bernburg im Jahr als „Berneburch“, doch schon lange zuvor war die Gegend ein Zentrum frühgeschichtlicher Kulturen. Die Bernburger Kultur der Jungsteinzeit und die spätere Baalberger Kultur hinterließen hier bedeutende Spuren. Später siedelten sich Elbsorben an, deren Spuren sich noch heute in Ortsnamen wie Roschwitz oder Preußlitz finden. Als Residenzstadt der askanischen Linie Anhalt-Bernburg prägte die Stadt über Jahrhunderte die Region.
Die Stadt gliedert sich in die historische Berg- und Talstadt, die einst getrennt waren und später vereint wurden. Besonders bekannt ist die Gartenstadt „Zickzackhausen“, eine architektonisch ungewöhnliche Siedlung aus den 1920er-Jahren. Bernburgs trockenes Klima, bedingt durch den Regenschatten des Harzes, macht es zu einem der wärmsten Orte Deutschlands. Mit seiner Mischung aus Geschichte, ungewöhnlicher Architektur und klimatischen Besonderheiten hebt sich die Stadt von ihrer Umgebung ab.