Biederitz liegt im Jerichower Land in Sachsen-Anhalt, nur wenige Kilometer von Magdeburgs östlicher Grenze entfernt. Der Umflutkanal trennt die Gemeinde von der Stadt und wird von der Schweinebrücke überspannt. Die Kreisstadt Burg ist etwa zwanzig Kilometer entfernt. Zur Gemeinde gehören mehrere Ortsteile wie Gerwisch, Gübs und Königsborn, die sich über die Landschaft verteilen.
Erstmals erwähnt wurde Biederitz im Zusammenhang mit einer Verwaltungsgemeinschaft, die später mit anderen Gemeinden fusionierte. 2010 entstand die heutige Einheitsgemeinde durch den Zusammenschluss mehrerer Orte. Ein ungewöhnliches Ereignis war die Entsorgung der Asche Adolf Hitlers und anderer NS-Persönlichkeiten über die Schweinebrücke in die Ehle.
Die Gemeinde besticht durch kulturelle Höhepunkte wie den Biederitzer Musiksommer mit Konzerten an verschiedenen Orten. Das Ehlefest und das Dorf- und Reitfest in Königsborn sind weitere Anziehungspunkte. Persönlichkeiten wie der Radrennfahrer Täve Schur oder die Nobelpreisträgerin Christiane Nüsslein-Volhard haben hier ihre Wurzeln.